
Erschöpft aber hochzufrieden - so lautet das Fazit der Freiberger Starter beim 1. Internationalen Silbererz-Swimmeet 2009. Sie holten in den Einzelwettbewerben 122 Medaillen - 56x Gold, 34x Silber und 32x Bronze. Höhepunkt waren sicherlich die Staffelwettbewerbe über 4x 50m Lagen in zwei verschiedenen Altersgruppen. Dabei dominierten die Freiberger in der jüngeren Altersgruppe (Jg. 97 und jünger) in beeindruckender Manier - sie landeten einen Dreifacherfolg und verwiesen die Mannschaften aus Roßwein und Pirna deutlich auf die Plätze. Der Sieg ging dabei an die 2. Vertretung in der Besetzung Elisabeth Grösel, Pit Zimmermann, Lars-Erik Naumann und Natalie Schumacher. Bei den Großen (Jg.96 und älter) gab es einen spannenden Zweikampf zwischen den Freibergern und den Gästen aus Pribram, den die Tschechen trotz geschwommenen Vereinsrekords durch die Freiberger Peter Mühl, Frank Heinrich, Julia Kapr und Jana Weßolowski mit knapp 2 Sekunden Vorsprung für sich entscheiden konnten. Platz 3 ging hier überraschend an die zweite Freiberger Vertretung noch vor den favorisierten Chemnitzern.
Von den Einzelleistungen mit insgesamt 127 persönlichen Rekorden ragten die Ergebnisse von Franziska Fischer (Jg.99) und Elisabeth Grösel (Jg.98) über 100m Rücken noch heraus. Franziska schwamm sich in ausgezeichneten 1:24,76 min. deutschlandweit auf Platz 3 vor, Elisabeth steht mit 1:21,26 min. nun an 19. Stelle der deutschen Bestenliste. Beide gewannen damit den Pokal für die punktbeste Leistung in ihrem Jahrgang, was ebenso den sich in hervorragender Form befindenden Sally Lindner (Jg.97), Julia Kapr (Jg.94), Tom Bellmann (Jg.99) und Martin Kästner (Jg.94) gelang.
Für die meisten Goldmedaillen sorgten Elisabeth Grösel und Sally Lindner mit je 5 Siegen, Franziska Fischer und Julia Kapr mit je 4 Siegen und Theresa Freytag (Jg.01), Sophie Fischer (Jg.99), Tim Schmieder (Jg.98) sowie Martin Kästner mit je 3 Siegen. Zwei Goldmedaillen steuerten Alexander Grösel (Jg.01), Paul Fischer (Jg.01), Natalie Schumacher (Jg.97), Tom Bellmann (Jg.99), Pit Zimmermann (Jg.97), Julia Matthes (Jg.92), Marcus Hell (Jg.92) und Jana Weßolowski (Jg.92) bei, während Tom Hengst (Jg.99), Matthias Bach (Jg.97), Marcus Bischoff (Jg.95), Luise Gerlach (Jg.98), Fränzi Heinrich (Jg.00), Luca Isa Gorzolla (Jg. 01), Reymond Nobst (Erw.), Johannes Schieweg (Jg.00), Toni Späth (Jg.98) und Lars-Erik Naumann (Jg.97) jeweils ein Mal siegten.
Die größten Leistungssprünge gelangen neben den bereits Genannten Tim Schmieder (Jg.98), Christoph Andreas (Jg.95), Rebecca Zech (Jg.98), der trotz schwerer Erkältung enorm kämpfenden Jasmin Wittig (Jg.00) sowie den gleichaltrigen hoffnungsvollen Nachwuchstalenten Sarah Schumann und Lisa Kapr. Auch Viktoria Trommer (Jg.00) kämpfte nach gerade überstandener Angina tapfer und wurde mit einer Silbermedaille belohnt.
In der Mittagspause zeigten die Freiberger Schwimmzwerge der Jg.2002/2003 ihr Können über 25m Freistil und riefen damit bei den Zuschauern ein Staunen hervor. Hier scheint sich ein großes Talente-Nest dank der tollen Trainerarbeit von Katja Gorzolla, Sandra Wolf, Ute Bohla und Andrea Sommer zu entwickeln. Alle der ganz aufgeregten Zwerge, von denen einige ihren allerersten Wettkampf überhaupt absolvierten, gaben ihr Bestes. Besonders zufrieden waren die Trainer mit Peter Weigelt und Louisa Bohla (beide Jg. 02) sowie der erst 6jährigen Leonie Wolf, die einen tollen Leistungssprung aufweisen konnten. Daniel Weidensdörfer (Jg. 01), der ebenfalls noch in der Gruppe der Jüngsten trainiert, bewies, dass er den Anschluss an seine Altersgenossen der grösseren Gruppe geschafft hat.
Ein großes Dankeschön geht an die vielen Helfer, Sponsoren, Kuchenbäcker, Kampfrichter, Trainer sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung, des Johannisbades und der Initiative Freiberger Sport, die für einen in jeder Hinsicht reibungslosen Ablauf sorgten. So konnte sich letztendlich jeder trotz des hohen Aufwandes ein entspanntes "nächstes Jahr wieder" vorstellen und wünschen.














Erste Sieger:






































Vor/in
der Mittagspause:

















Einzug der Zwerge in nur einem Teil:










Sieger die 2.



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Noch ein paar Eindrücke:




















Sieger 3.


























