Finale KMW Leipzig |
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Mit einer Überraschung für den SSV Freiberg endete das zweite Wettkampfwochenende der neuen Saison. Beim Finale Sachsens im „Kindgerechten Mannschaftswettkampf“ in Leipzig belegte die junge Freiberger Mannschaft nach großartigem Kampf im Feld der 12 qualifizierten Mannschaften einen sensationellen zweiten Platz! In den Vorkämpfen im April und Juli in den Bezirken Leipzig, Dresden und Chemnitz ermittelten insgesamt 32 Mannschaften die 12 Teilnehmer für das Finale Sachsens in Leipzig. Dabei mussten je 4x 25m Rücken, Brust, Freistil, Koordination und Beinbewegung sowie ein 200m Mannschaftsschwimmen absolviert werden. Die Freiberger zogen als Vorkampf-Sechste in dieses Finale ein. In einem Trainingslager auf dem Rabenberg bereiteten sich Natalie Schumacher, Luise Brinster, Michelle Wolf, Matthias Bach, Lars-Erik Naumann, Georg Gallenmüller und Pit Zimmermann gezielt auf diesen Wettkampfhöhepunkt vor. Auch wenn Michelle und Matthias letztendlich nicht zum Einsatz kamen, trugen auch sie durch die mannschaftsinterne Konkurrenz zu diesem tollen Ergebnis bei. Für die Freiberger begann das Finale bereits hervorragend mit dem 4. Platz in der Rückenstaffel, wobei sie sich gegenüber dem Vorkampf um über 3,5 Sekunden steigern konnten. Dazu kam noch eine Portion Glück bei der Auslosung der Strecken für die Koordinations- und Beinbewegungsstaffel, wodurch der befürchtete Abrutsch mit jeweils Platz 5 verhindert werden konnte. Die ausschlaggebende Strecke war jedoch das 200m-Mannschaftsschwimmen, wo jeder über sich hinaus wuchs. Die Schwierigkeit dieser Strecke besteht darin, dass 4 Sportler zugleich auf einer Bahn schwimmen und erst beim Anschlag des letzten Schwimmers die Zeit gestoppt wird. Im Vergleich zu den anderen Mannschaften taktisch hervorragend eingestellt und auch diszipliniert geschwommen schlugen die vier Freiberger nach 3:27,20 min. als Zweite an. Zwischenzeitlich dadurch auch auf Platz 2 in der Mannschaftswertung liegend fielen sie erwartungsgemäß nach der Brust- und Beinbewegungsstaffel auf Platz 4 zurück. Die Abstände zwischen den Plätzen 2 und 4 betrugen aber gerade einmal ca. 3 Sekunden, sodass die abschließende Freistilstaffel entscheiden musste. Hier legte sich die Freiberger Staffel noch mal voll ins Zeug, wurde hinter den siegreichen Leutzschern mit deutlichem Abstand Zweite und sicherte sich in der Gesamtwertung ganz knapp noch diesen ausgezeichneten zweiten Platz hinter dem SSV Leutzsch und noch vor den Dresdner Delphinen, dem SC Plauen und dem Dresdner Sportclub. Dabei steigerten sie sich gegenüber dem Vorkampf um über 11 Sekunden, trotz dass auf der Wendenseite aus dem Wasser (also ohne Startsprung) gestartet werden musste! Obwohl hier mannschaftlich eine geschlossen hervorragende Leistung von allen fünf eingesetzten Sportlern abgeliefert wurde, ragte mit Georg Gallenmüller ein Akteur besonders heraus. Neben Natalie Schumacher und Pit Zimmermann war er auf allen 6 Strecken eingesetzt, wobei er jedes Mal seine Bestzeit pulverisierte. Vor allem im 200m-Mannschaftsschwimmen zeigte er seine kämpferischen Qualitäten. Schade nur, dass er dem Schwimmsport adé sagen wird …
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