Telefonbuchpokal Chemnitz |
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Am 5. 11. 2011 zog einer der traditionsreichsten Schwimmwettkämpfe wieder die Aufmerksamkeit ins Sportforum nach Chemnitz: der alljährlich ausgetragene Telefonbuchpokal ist eine der wichtigsten Veranstaltungen im Nachwuchsbereich und bedeutet in jedem Herbst das erste Aufeinandertreffen der besten Nachwuchsschwimmer der sächsischen Vereine. 280 Sportler aus 20 Vereinen standen auf den Startblöcken und kämpften um Medaillen, Sachpreise und tolle Zeiten. Der SSV Freiberg nahm in diesem Jahr mit 25 Schwimmern in Chemnitz teil. Die Leistungsträger absolvierten dieses Kräftemessen aus vollem Trainingsumfang ohne gesonderte Vorbereitung. Die schönste und größte Überraschung lieferte die 11jährige Viktoria Trommer (Jg 2000). Der Youngster der Leistungsgruppe trainiert gerade erst 2 Monate zusammen mit den Großen und zeigte auf ihrer Paradestrecke 200 m Freistil ein beherztes und abgeklärtes Rennen. Einen Platz unter den ersten 6 rechnete sie sich im Vorfeld aus. Viktoria setzte die abgesprochene Taktik hervorragend um, hielt über 150 m mit der Konkurrenz mit und ließ im entscheidenden Endspurt mit einem überragenden Antritt den reichlich überraschten Sportschülerinnen keine Chance. Auch als Schlussschwimmerin der abschließenden 4x50 m Lagenstaffel rechtfertigte sie das in sie gesetzte Vertrauen auf ganzer Linie. Die Zwillinge Sophie und Franziska Fischer (Jg 1999) bewiesen einmal mehr, dass der Weg in die sächsische Spitze nur über sie führt. Ihre jeweiligen Hauptstrecken 200 m Freistil (Franziska) und 100 m Brust ( Sophie) dominierten beide nach Belieben. Einen tollen Doppelsieg für die Freiberger Mannschaft feierten sie über 100 m Freistil, die Franziska mit hervorragender neuer Bestleistung von 1:04,01 min gewann, ganz dicht gefolgt von ihrer Schwester, die ihr prima Paroli bot. Tom Bellmann (Jg 1999) und Fränzi Heinrich (JG 2000), die beide am Stützpunkt in Chemnitz ihr Training absolvieren, zeigten einen prima Wettkampf und konnten mit durchweg persönlichen Bestleistungen aufwarten. Tom erschwamm sich je 1x Silber und Bronze und trug so wesentlich zum tollen Mannschaftsergebnis der Freiberger bei. Für die jüngeren Wettkampfschwimmer war der Telefonbuchpokal eine weitere Standortbestimmung. Alle waren gespannt, wie die ersten anstrengenden Trainingswochen und ein Trainingslager in den Herbstferien sich auswirken würden. Alle gaben ihr Bestes, es purzelten viele persönliche Rekorde und die jungen Schwimmer konnten auch schon Medaillen mit nach Hause nehmen. Einen kompletten Medaillensatz erkämpfte sich der 8jährige Rocco Beyer, wobei besonders sein Sieg über 50 m Freistil bemerkenswert war – eine Zeit unter 40 Sekunden ist in diesem Alter herausragend zu nennen. Der 10jährige Alexander Grösel bewies einmal mehr sein großes Talent und ist bei weiterem engagiertem Training durchaus auf dem Sprung zu den Leistungsträgern. Über 100 m Rücken nur als 6. ins Rennen gegangen, kämpfte er bis zum Schluss und fischte die Bronzemedaille aus dem Chemnitzer Becken. Weitere Medaillen gab es durch Leonie Wolf (2x Silber) und Meike Wirth (1x Bronze) (beide JG 2003). Auch die Staffelentscheidungen bescherten den Freibergern Edelmetall. Den jüngeren Mädchen gelang in der 4x 50 m Freistil-Staffel Bronze (mit Nina Peuker, Theresa Freytag, Lucy Fritzsche und Emily Langer). Die siegreiche 4x 50 m Lagenstaffel zu schon reichlich fortgeschrittener Stunde mit Fränzi Heinrich, Sophie & Franziska Fischer und Viktoria Trommer setzte einen tollen Schlusspunkt unter einen erfolgreichen Tag. Die überaus geschlossene Mannschaftsleistung der Freiberger beweist ein noch nie da gewesener 3. Platz in der Teamwertung. |
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