Offene Sächsische Kurzbahnmeisterschaften Riesa |
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Die Sachsenmeisterschaften auf der Kurzbahn in Riesa stellten einen ersten Test der Spitze Sachsens im Jugend-, Junioren- und Erwachsenenalter dar. Aus Freiberger Sicht startete nur Peter Mühl (Jg.90) im Jugendbereich (Jg.89 und jünger), da Sarah Sommer auf einem Auswahllehrgang der Junioren-Nationalmannschaft im Wasserball in Warendorf weilte und Vivian Schilk nach längerer Krankheit noch nicht bei einem solch hochklassigen Wettkampf starten sollte. Peter vertrat dabei die Farben Freibergs prächtig. Bei seinen 8 Starts pulverisierte er gleich sieben Mal den Vereinsrekord auf unglaubliche Zeiten und holte sich dabei unerwartet mehrere Medaillen, womit er sich damit auch bei den um ein Jahr Älteren behauptete. So holte er sich den Sachsenmeistertitel über 100m Lagen und steigerte den Rekord gleich um ca. 3,5 Sekunden auf 1:04,68 min. Die für die Trainer stärkste Leistung erzielte er jedoch mit seinem Vizetitel über 50m Schmetterling in traumhaften 27,32 Sekunden, womit er sich sogar an die Spitze der diesjährigen deutschen Bestenliste seiner Altersklasse setzen konnte. Einen weiteren Vizetitel erkämpfte er sich über 100m Freistil. Auch hier verblüffte er die Trainer mit einer Steigerung des bisherigen Vereinsrekords von 58,14 sek. um gleich 2 Sekunden auf 56,13 sek. Diese und alle weiteren Leistungen brachten ihn in die top Ten Deutschlands im Jahrgang 90. Dazu gehörten die 25,40 sek. über 50m Freistil (Platz 4), die 29,54 sek. über 50m Rücken (Platz 3), die 1:04,45 min. über 100m Rücken, die 2:19,76 min. über 200m Rücken sowie die 1:03,43 min. über 100m Schmetterling. Diese Leistungen sollten für Peter Ansporn sein, die Kadernormen nicht nur des Sächsischen Schwimmverbandes, sondern vielleicht sogar auch des Deutschen Schwimmverbandes, die nur auf der Langbahn erzielt werden dürfen, zu erfüllen. Aber die Trauben hängen wie bekannt sehr hoch ...
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