Offene Sächsische Kurzbahnmeisterschaft Riesa

Zum abschliessenden kleinen Höhepunkt der Kurzbahnsaison traten die Leistungsträger des SSV Freiberg am vergangenen Wochenende in Riesa bei den Offenen Sächsischen Kurzbahnmeisterschaften an. Letztlich hatte sich ein Sextett qualifiziert: Max Zimmermann (95), Tom Bellmann (99), Sylvia Gorzolla (96), Elisabeth Grösel (98), Sophie & Franziska Fischer (99). Die 15jährige Sylvia Gorzolla musste leider kurzfristig verletzungsbedingt passen, aber ihre Mannschaftskollegen zeigten eindrucksvoll, was sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt ohne gesonderte Wettkampfvorbereitung drauf haben und dass sie zweifellos zur sächsischen Spitze gehören. Alle glänzten fast ausnahmslos mit Bestleistungen und wuchsen über sich hinaus, jemanden hervorzuheben ist unmöglich und würde den anderen Unrecht tun. Es purzelten in Riesa gleich 6 Vereinsrekorde und weitere 6 Altersklassenbestmarken. Dabei waren wir ohne konkrete Erwartungen nach Riesa gereist und angesichts der hochkarätig besetzten Starterfelder war klar, dass vordere Platzierungen tolle Erfolge sein würden, Medaillen schienen fast unerreichbar. Nach den ersten beiden absolvierten Strecken legte sich die anfängliche Aufregung, als deutlich wurde, dass die Freiberger in vorderen Reihen dabei waren und die ersten Vereinsrekorde fielen. Elisabeth Grösel zeigte ihre Sprinterqualitäten und holte gleich 2 Bronzemedaillen in der Jugendklasse über 50 m Rücken und 50 m Freistil. Diese positive Motivation konnte sie hervorragend mitnehmen, als es am 2. Tag über die etwas längeren Distanzen ging. Es gelang ihr endlich, ihr Leistungsvermögen auch auf den 100 m-Strecken auszuschöpfen und sie zeigte couragierte Rennen über 100 m Lagen und 100 m Rücken, wo sie deutliche Bestmarken erzielte und nur denkbar knapp an weiteren Medaillen vorbeischrammte.

Die Zwillinge Sophie und Franziska Fischer traten überwiegend auf ihren Paradestrecken an. Sophie holte in überzeugender Manier Bronze über 100 m Brust und schaffte es sogar bis ins B-Finale, wo sie ihren gerade aufgestellten Vereinsrekord noch einmal auf hervorragende 1:19,20 min verbessern konnte. Sie erzielte ausnahmslos persönliche Rekorde und stellte 3 Vereinsbestmarken bei den Frauen auf, was für eine erst 12jährige bemerkenswert ist. Am wertvollsten waren ihre Leistungen auf den Brust- und Lagen-Strecken. Auch auf den abschließenden 200 m Brust erreichte sie wieder ein B-Finale, welches sie am Sonntag zu schon recht später Stunde erfolgreich absolvierte und lediglich den 1 Jahr Älteren in der ausgeschriebenen Jugendklasse (JG 98/99) den Vortritt lassen musste. Zwillingsschwester Franziska sah sich einer schweren Aufgabe gegenüber, die Leistungsdichte auf den Freistilstrecken ist bereits in diesem Altersbereich so hoch, dass wenige Hundertstel entscheiden können. Mit tollem Ehrgeiz ging sie an ihre Hauptstrecken 200 m und 50 m Freistil und unterbot die kleinen Schallmauern von 2:20 min bzw. 29 Sekunden eindrucksvoll. Ein nahezu perfektes Rennen erwischte sie dann über 400 m Freistil (die Strecke, die besonders die Trainerin mit Spannung erwartete :-) ). Ganz mutig hielt sie sich an die besprochene Taktik und holte damit völlig unerwartet Gold und den Sächsischen Jugendtitel über diese Distanz. Dies steigerte sie im folgenden B-Finale sogar noch und belegte am Ende einen tollen 4. Platz in der Juniorenkategorie (Jg 1996 und jünger).

Auch die beiden jungen Herren lieferten Spitzenleistungen ab. Dem 16jährige Max Zimmermann gelang es endgültig, sich in der sächsischen Spitze zurück zu melden. Über 50 m Brust schwamm er gleich zum Auftakt einen neuen Vereinsrekord und verpasste das angestrebte B-Finale um den Wimpernschlag von 1 Hundertstel. Dafür bot er am 2. Wettkampftag eine faustdicke Überraschung über die doppelte Distanz. Schon der Vorlauf lief nahezu perfekt und er fand sich zum Erstaunen aller im B-Finale wieder. Dort konnte er sich nochmals steigern, schwamm eine neue Vereinsbestmarke von 1:10,04 min und belegte einen nie erwarteten 4. Rang in der Juniorenwertung. Die Bronzemedaille war nur noch Winzigkeiten entfernt.

Und auch der Youngster im Team, der 12jährige Tom Bellmann zeigte sich in toller Verfassung. Der Freistilspezialist überzeugte mit durchweg persönlichen Rekorden und zeigte besonders seine Qualitäten auf den längeren Distanzen. Sein wertvollstes Ergebnis erzielte er über 400 m Freistil, wo er in 4:48,21 min die Vereinsbestmarke von Peter Mühl kippte und einen ausgezeichneten 4. Platz in der Jugendklasse belegte.

Die Vorstellung am Wochenende sollte gezeigt haben, dass wir offenbar auf einem guten Weg sind und den Sportlern die nötige Motivation für kommende Aufgaben vermitteln .

 


 
Grund zum Strahlen: nach erfolgreichem Auftakt hatten dann irgendwie alle begriffen, dass da wohl was geht :-)
Genau :-)!
Maxe mit überaus gelungener Vorstellung - schau mal einer an :-P
Die beiden sehen irgendwie ganz glücklich aus...
Manchmal muss man einfach mal bissl Mut haben.....
Warten auf die Finals
Tom lieferte einen absolut überzeugenden Wettkampf - Glückwunsch!
Schmeckts:-))???
Zwerg als Maskottchen dabei und offenbar nicht ausgelastet....Max ertrug`s mit Fassung:-)
 
 
Damit hatten wir dann doch nicht gerechnet :-)
   
   
     
     
 
 
 
   
 
 
   
.....