Medaillentraum geplatzt
 

Während andere schon 14 Tage Ferien genießen konnten, mussten die sächsischen Schwimmer noch zweimal täglich für ihren zweiten Wettkampfhöhepunkt in diesem Jahr, die Deutschen Juniorenmeisteschaften in Hannover, trainieren. Normalerweise ermittelt die Juniorenklasse ihre Jahrgangsmeister im Rahmen der offenen Deutschen Meisterschaften. Doch im Olympiajahr gab es zur DM in Berlin nur die offene Wertung, so dass die Junioren nun noch einmal antreten mussten. So kurz nacheinander auf Bestniveau zu schwimmen und das noch an den schwül-heißen Tagen in Hannover, damit hatten einige der 513 Starter aus 283 Vereinen Deutschlands ihre Probleme, leider auch 15jährige Sarah Sommer vom SSV Freiberg. Sie hatte sich in der Vorbereitung voll auf die 50 m Freistil konzentriert, um aus der aussichtsreichen 4. Position in der diesjährigen deutschen Rangliste einen Podestplatz zu erkämpfen. Sie verfehlte ihre Bestzeit von Berlin um 4 Zehntelsekunden (das hätte Silber gebracht)und wurde in 27,93 sek "nur" 8. Über 100 m Freistil schwamm Sarah einer neuen Bestzeit entgegen Aber in ihrem Lauf viel die Elektronik der Anschlagplatte auf ihrer Bahn aus, so dass die etwa 3-4 Zehntelsekunden schlechtere Zeit der Halbautomatik in die Wertung kam. Damit erreichte sie ihre alt Bestzeit und wurde 1:00,67 min 9.Trotz der nicht so optimal gelaufenen Meisterschaften blickt Sarah zuversichtlich ins neue Trainingsjahr, denn trotz Umstellung ihrer Schwimmtechnik im letzten Trainingslager kam sie wieder an ihre Bestzeiten heran und hofft, bald von den Reserven profitieren zu können.